GKS-Zertifikat
Der Anteil von manipulierten, imitierten und synthetisierten Steinen im Edelstein- und Mineralienhandel nimmt stetig zu. Das Institut für Edelsteinprüfung (EPI) gibt deshalb das Qualitätssiegel GKS (Gemmologisch kontrollierte Steinqualität) heraus, um der Verunsicherung von Käufern entgegen zu wirken
Was bedeutet GKS?
GKS (Gemmologisch kontrollierte Steinqualität) ist ein Kontrollsiegel für gehobene Edel- und Schmucksteinqualitäten.
Wer steht hinter dem GKS-Zertifikat?
Das Zeichen GKS wurde vom Steinheilkunde e.V. ins Leben gerufen, der es großzog und mittlerweile an das Institut für Edelsteinprüfung übergeben hat.
Wie sehen die GKS Richtlinien aus?
Nach den GKS Richtlinien sind künstlich hergestellte Produkte (z.B. Goldfluss) ausdrücklich ausgeschlossen. Bei Edelsteinen und Mineralien, deren physikalische Eigenschaften (z.B. Farbe, Transparenz) künstlich verändert wurden, sind die künstlichen Eigenschaftsveränderungen ausdrücklich zu benennen. Giftige Mineralien sind deutlich mit einem Giftsymbol und dem Vermerk "Giftig" zu kennzeichnen. Darüber hinaus ist dem Käufer von solchen Steinen ein Sicherheitsdatenblatt auszuhändigen.
Mineralien und Edelsteine sind mit der korrekten mineralogischen Bezeichnung anzusprechen.
Handelsnamen (z.B. "Leopardenstein") sind zugelassen, wenn der mineralogische Name beigefügt ist (z.B. Leopardenstein, Rhyolith).
Wie werden die Richtlinien kontrolliert?
Jeder Betrieb im GKS-Kontrollprogramm wird mindestens einmal pro Jahr kontrolliert. Neben angekündigten Kontrollen finden auch Kontrollen ohne Ankündigung statt.
Alle Händler, die das GKS Siegel führen, erhalten eine Liste der besonders häufig manipulierten Steine. Sie verpflichten sich, neu erworbene Steine, die auf dieser Liste aufgeführt sind, nur nach vorheriger Prüfung durch ein gemmologisches Labor in ihr Sortiment zu übernehmen.
Weitere Informationen zum GKS - Zertifikat. (externer Link)




